Es soll lt. Erfahrungsberichten wichtig sein, dass man neue Mitarbeiter mit weiteren Qualifikationen einstellt, damit sich das Team ergänzt und mit dem neuen Mitarbeiter auch einen neuen Dienstleistungsbereich anbieten kann.
Ein Tipp eines Ausgründers war, sich Mitarbeiter über die Hochschulen zu suchen und Diplomanden und Praktikanten noch während des Studiums an sich zu binden. Ein weiterer Gründer motiviert Studenten, indem man ihnen mehr als die Universität zahlt, interessante Aufgaben, Zeugnisse und Qualifikation bietet und die Möglichkeit, Veröffentlichungen zu machen.
Die Anzeigen und die Personalagenturen sollen einem Gründer ein viel Geld gekostet haben und waren nicht effektiv.
Man empfiehlt beispielsweise die Teilnahme an einer Bonding-Messe.
Die Vorteile, die man als kleines Gründungsunternehmen den Absolventen anbieten könne, sei abwechslungsreiche Arbeit, die Herausforderungen eines jungen Teams mitgestalten zu können sowie Schulungen und Weiterbildung.
Wichtig und motivierend ist auch die Anbindung an Entscheidungen und die Verantwortung, die die neuen Mitarbeiter übernehmen.
Die Personalentwicklung sieht ein Gründer als ein permanenter Prozess, der aus Geben und Nehmen besteht.
Vor Vorstellungsgesprächen bespricht der Geschäftsführer mit seinen Kollegen, was sie von einem neuen Mitarbeiter erwarten. Wichtige Kriterien seien Zeugnisse und die Noten der Bewerber, aber die Sympathie und die soziale Kompetenz sind entscheidender, weil man die fachliche Kompetenz nachholen kann.
Bei den Mitarbeiterverträgen hat sich ein junger Gründer von einem Anwalt beraten lassen, diese Investition hätte sich gelohnt. Lange Verträge und kritische Klausel wirken abschreckend, das Vertrauen im Team wichtiger.
Weiterer Erfahrungsbericht: „Die kaufmännische und die technische Qualifikation des Gründerteams reichen bei einer Ausgründung nicht aus“. Die Erfahrung des Gründers zeigt, dass eine Unterstützung durch Strategiecoaching, Vertriebscoaching sowie von Vertrags- und Businessplanberater notwendig ist.
Ein Gründer berichtete, dass er die Personalentscheidung aus dem Bauchgefühl entscheidet. Anfangs bekommen die Mitarbeiter befristete Verträge.
Ein Gründer bindet junge Spezialisten, indem er ihnen verschiedene Freiheitsgrade bietet, wie z.B. die Möglichkeit zu forschen, flexible Arbeitszeiten und learning on the job.
Es sei wichtig geeignete Leute immer und so früh wie möglich zu suchen.
Stellenanzeigen findet ein Gründer nicht sehr effektiv, Internetplattformen für Stellenanzeigen kosten viel Geld und seien wenig effizient
Gut für das Arbeitsklima und für die Motivation der Mitarbeiter in kleinen Unternehmen sei die flache Hierarchie.
Denkanstöße von Experten im Themenfeld:
Man sollte sich rechtzeitig Gedanken machen oder sich beraten lassen und bei schon 10-12 Leuten im Team eine gewisse Struktur schaffen. Als Führungskraft sollte man zuerst lernen sich selber zu führen, um den anderen zu helfen ihre Defizite zu überwinden.
In einem Team ist es wichtig, dass die Mitarbeiter sich und ihre Kompetenzen anerkennen. Die Teamentwicklung kann sich in der Praxis wegen Probleme in der Kommunikation schwierig gestalten. Bei Konflikte innerhalb einer Arbeitsgruppe kann es sinnvoll sein, einen externen Mediator einzubeziehen. Workshops zur Teamentwicklung, zur Analyse der Kompetenzen und zur Ausarbeitung einer Kommunikationsstruktur haben bereits nach einem Tag Erfolge für das Team. Des Weiteren ist es sehr wichtig, die Mitarbeiter in Entscheidungen einzubeziehen und sie über die Aufträge, die Ziele und die Anforderungen der Kunden zu informieren, damit sie sich auch an dem Denkprozess beteiligen.